Das Richtprojekt

Die Bearbeitung des Richtprojekts erfolgte von April 2025 bis Mai 2026 in verschiedenen Gefässen und unter Einbezug der Repräsentanten der wichtigsten Interessensgruppen.

In enger Zusammenarbeit mit den kantonalen und kommunalen Instanzen aus der Verwaltung, aber auch aus der Politik wurde das Projekt im Sinne der übergeordneten Ziele weiterentwickelt, aber auch kontrolliert und angereichert. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schwyz zu einer hervorragenden Lösung für die Franzosenstrasse und damit die Erschliessung des angrenzenden Zeughausareals hervorgebracht hat, die nicht nur für das Schuler-Areal sondern die ganze Gebietsentwicklung im Raum Seewen Süd von grosser zukunftsträchtiger Bedeutung ist.

Abklärungen zur Freiraumgestaltung und -qualität und zu den unterschiedlichen Nachhaltigkeitsaspekten wurden intensiv vorangetrieben. Auch beim Thema «bezahlbarer Wohnraum» wurden verschiedene Berechnungen angestellt und mit Gemeinde und Kanton Schwyz gespiegelt. Dafür, und um einer zunehmenden Zersiedlung entgegenzuwirken, wurden gemeinsam Möglichkeiten des verdichteten Bauens geprüft. Dies vor allem auch deshalb, weil ein bestehendes Industrie-Areal bebaut werden kann, was nicht auf Kosten landwirtschaftlicher oder anderer Naturflächen geschieht.

Das Richtprojekt hat dem Quartier als Ganzem eine räumliche Figur gegeben und die Rolle, die das Schuler-Areal dabei spielen wird, deutlich gemacht. Das Ergebnis der Zusammenarbeit bildet nun eine hervorragende Basis, die in den nachfolgenden Planungsprozessen auch ihren Niederschlag in den ersten rechtsverbindlichen Grundlagen finden soll.